Der Heilige Nikolaus (geburtlich Nikolaus von Myra, gestorben 6. Dezember 362 v.Chr.) hat einen gewissen, sentimentalen Wert für mich. Ein Mann, der brave Kinder mit Nüssen (nein keine Kopfnüsse), Zuckerstangen und Mandarinen entlohnt, steht aber unter Beschuss, nämlich von den linken
Ursprung hatte dieses Märchen in dem 2006er Versuch des von der SPÖ geführten Wiens die Nikolofeiern in Kindergärten angenehmer für die Kinder zu gestalten. Denn diese waren vorhin durch die fremden Männer, die in ihren Kindergärten eindrangen, verängstigt und man versuchte den Job des Nikolos mehr auf die Eltern und Erziehern zu wälzen. Die FPÖ witterte damals eine Verschwörung und erhob sich dagegen, was bis heute Tradition in der Partei hat. Auch im Jahre 2017 wieder tauchte diese Meldung ausgehend von den Freiheitlichen auf und wurde leider auch stupid von den Boulevardmedien übernommen. Wozu braucht man dazu noch Inseratschaltungen?
Der Angst vor der Zerstörung von „christlichen Werten“ ist eine treibende Kraft in rechts außen Kreisen. Der Mythos vom „white genoicde“ erfreut sich, zumindest im US-amerikanischen Raum, großer Beliebtheit und auch hier, in Österreich, bangt der eine oder andere um den Erhalt westlicher Werte. So wurde eine Adventsmarkt, der sich schon seit seiner Gründung Lichtermarkt heißt, beschuldigt, absichtlich seinen Namen geändert zu haben um der „fortlaufenden Islamisierung zu dienen“. Auch war die Angst groß, dass der klassische Schoko-Weihnachtsmann in Schoko-Zipfelmützenmann umbenannt wird.
Auch wenn es manche Leute wohl aus ideologischen Gründen wohl gerne hätten, der Weihnachtsmann wird nicht allzu bald einen zweiten Tod sterben.

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